Pfarrei Welschbillig

Welschbillig liegt ungefähr in der Mitte zwischen Trier und Bitburg und nahe zur Grenze nach Luxemburg. Viele Jahrhunderte war Welschbillig als Amtsort Mittelpunkt für die Dörfer der Umgebung. Bauwerke der einzelnen Epochen zeugen noch von der geschichtlichen Bedeutung des Ortes. Kirche, Pfarrhaus und Pfarrzentrum auf dem Gelände des historischen Burgberings gelegen, sind das Zentrum für viele Veranstaltungen der Pfarreiengemeinschaft und bieten verschiedenen Gruppen und Initiativen unterschiedliche Versammlungsorte, bis hin zu standesamtlichen Trauungen. Die Pfarrei zählt mit ihren Filialen Möhn und Olk heute ca. 2100 Gläubige. Sie ist nach dem ersten Patron der Pfarrkirche, dem Hl. Petrus benannt. Vor Ort finden sie eine Vielzahl an kirchlichen Einrichtungen: den Kindergarten St. Peter, die Caritas-Sozialstation, die Beratungs- und Koordinierungsstelle und den Malteser-Hilfsdienst. Ebenso auf dem Helenenberg die Jugendhilfeeinrichtung der Salesianer Don Boscos.

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  • Möhn
  • Olk
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Pfarrei und Pfarrkirche

Geschichtsträchtiger Ort
Ursprünglich taucht der Pfarrort unter den Namen "Billiacum", "Billike" oder "Billiche" auf und wurde im 13. Jh. zur besseren Unterscheidung von Pillig auf dem Maifeld und Wasserbillig an der Obermosel "Welspilliche" und schließlich Welschbillig genannt. Das der Ort schon in römischer Zeit bedeutend war, haben zahlreiche Bodenfunde bewiesen. In der fränkischen Zeit ging auch Welschbillig durch die Schenkung König Dagoberts I. (622-38) in das Eigentum des Kollegiatstifts St. Paulin in Trier über. Später kam der Ort in den Besitz des Bischöflichen Stuhles. Erzbischof Arnold ließ 1246 zur Sicherung der Landesgrenzen eine starke Burg errichten, die 1256 durch vier Türme zur unüberwindlichen Festung ausgebaut wurde. Durch Kaiser Rudolph wurde 1291 der Ort zur Stadt erhoben und erhielt die Stadtrechte.
Die Pfarrkirche des hl. Petrus wurde erstmalig 1320 mit den Filialen Möhn, Newel, Eisenach und Gilzem in einem Ablassbrief des Erzbischofs Balduin genannt. Im Gewölbe der gotischen Kirche war ein Wappen des Erzbischofs Johann II. von Baden (1456-1503) angebracht. Ein Priester von "Welschpilliche" kommt schon 1231 und 1232 urkundlich vor. Das Visitationsprotokoll von 1569 nennt den Hl. Petrus als Kirchenpatron und zählt in der Pfarrkirche 6 Altäre, 5 Kelche und 1 Monstranz. Die Kirche in Möhn hatte die Hl. Lucia zur Patronin, dort waren 2 Altäre und 2 Kelche, hier hielt der Pfarrer eine Wochenmesse. Die Kirche in Olk war dem Hl. Clemens geweiht und hatte 1 Altar und 1. Kelch, hier wurde allerdings nur auf dem Kirchweihtag, in den vier Quatemberwochen und am Ostermontag Messe gehalten. 1669 wurde die Kirche durch holländische Truppen zerstört und musste neu aufgebaut werden. 1677 war das Pfarrhaus baufällig. 1715 richteten die Franzosen große Schäden an und 1749 wurde beim großen Dorfbrand das Kirchendach zerstört. 1774 ließ Pfr. Lyser die Kirche zu einer regelrechten Kreuzkirche erweitern und zog Emporen in den Seitenschiffen ein. Die Kirche blieb feucht und unsicher in der Statik, so dass keine Renovierungen mehr sinnvoll waren und nach vorausgehenden Verhandlungen am 10.6.1889 der Grundstein zum Neubau auf dem dazu erworbenen Burgareal stattfinden konnte.
Neue Pfarrkirche
Die neue Pfarrkirche St. Peter wurde 1889-1895 auf dem Gelände der ehemaligen kurfürstlichen Burg nach den Plänen des Trierer Dombaumeisters Reinhold Wirtz als dreischiffige "Querhausbasilika" mit polygonalem Chorabschluss und mächtigem Westturm in neugotischem Stil errichtet. Die Kirche bekam wegen ihrer erhabenen Lage und ihrer proportionierten Großzügigkeit seinerzeit von Bischof Michael Felix Korum den Beinamen "Eifeldom". Zwischen 1971 und 1976 wurden umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt. So wurde der Turmhelm erneuert, das Mauerwerk der Kirche von außen ausgebessert und isoliert und die ganze Dachfläche erneuert. Es erfolgte ebenso eine Renovierung im Innenbereich; das Inventar wurde ergänzt. Der Altarraum wurde im Sinne der liturgischen Bestimmungen des 2. Vatikanischen Konzils umgestaltet. Unser jetziges Geläut ist bereits das vierte in der Pfarrkirche von Welschbillig.

Die ersten Glocken stammten noch aus der alten Kirche auf dem heutigen Friedhof. 1908 wurde ein neues vierstimmiges Geläute eingeweiht. Nach wenigen Jahren wurde es im ersten Weltkrieg beschlagnahmt. 1920 schaffte die Pfarrei drei neue Glocken an. Die beiden größten wurden 1942 zu Kriegszwecken eingezogen. Die übriggebliebene Marienglocke wurde 1951 an die Pfarrei Kinderbeuren verkauft. Es ist so nicht verwunderlich, dass bald nach dem zweiten Weltkrieg ein neues Geläute gewünscht wurde. Man beschloss, 4 neue Glocken zu bestellen. Am 27. Mai 1951 war der festliche Tag der Glockenweihe. Die vier Glocken hingen festlich geschmückt vor den Treppenstufen des Chores: St. Martinus, St. Maria, St. Donatus, St. Petrus. 1957 wurde eine elektrische Läutanlage eingebaut. Jedes Geläut ist musikalisch zusammengestellt. Unser Geläut ist ein ausgefüllter moll-Dreiklang. Die Töne in der Reihenfolge es, ges, as, b läuten nach Melodie eines bekannten Motivs in der Kirchenmusik: "Per omnia saecula saeculorum".
Die Orgel unserer Pfarrkirche wurde von der Firma Mayer aus Heusweiler gebaut. Hinter dem prächtigen Prospekt verbirgt sich die größte Zahl der 1596 Pfeifen. Die längste Pfeife misst 2,90 m und hat ein Gewicht von 28 kg. Die kleinste Pfeife wiegt nur 5 g bei einer Länge von 7mm. Von der alten Orgel wurden Register teilweise oder ganz übernommen und überarbeitet. Die Orgelweihe fand am Sonntag, 7. November 1982 statt.

Literatur:
-Philipp de Lorenzi, Beiträge zur Geschichte sämtlicher Pfarreien der Diöcese Trier (1887) S. 233f. -Eduard Lichter, Welschbillig und Umgebung S. 138f.
-Festschrift: 100 Jahre Pfarrkirche St. Peter zu Welschbillig

Kirchenpatron - Heiliger Petrus

Der Fischer Simon lebte mit seiner Familie in Kafarnaum. Er wurde gemeinsam mit seinem Bruder Andreas von Jesus gerufen, ihm nachzufolgen und seine Jünger zu werden. Jesus gab dem Simon einen neuen Namen und nannte ihn den "Fels" griechisch “pétros" daher der Name Petrus. Er sollte jetzt Menschen für die Botschaft Jesus begeistern und darum sagte er zu ihm: „Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben“. Darum wird Petrus oft mit zwei Schlüsseln dargestellt. Die Evangelien erzählen weiter, dass Jesus die Schwiegermutter des Petrus vom Fieber geheilt hat, dass Petrus viel gezweifelt hat, aber auch zum Glauben an Jesus, den Sohn Gottes gefunden hat. Als Jesus gefangen genommen wurde, hat er ihn drei Mal verleugnet und gesagt „ich kenne ihn nicht“, um sein eigenes Leben zu schützen. Jesus hatte ihm das schon vorausgesagt, als Petrus ihm versprach: „Mein Leben will ich für dich hingeben“. Da entgegnete Jesus ihm: „Du willst für mich dein Leben hingeben? Amen, amen, das sage ich dir: Noch bevor der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.“ In Erinnerung daran wird Petrus manchmal mit einem Hahn dargestellt. In diesem Zusammenhang fungiert der Hahn auf der Kirchturmspitze also auch als Mahner, seinen Freunden und Gott treu zu sein. Petrus starb als Märtyrer in Rom und wurde auf dem Friedhof am Vatikanischen Hügel begraben. 300 Jahre später ließ Kaiser Konstantin über seinem Grab die erste Peterskirche bauen. Heute steht dort der prächtige Petersdom.

Der Heilige Donatus wird in Welschbillig als 2. Patron verehrt und er gilt überall als Schutzpatron bei Unwetter. In der römischen Armee war er Anführer einer Legion, die in einer Schlacht gegen die Germanen umzingelt wurde. Die Lage verschlechterte sich von Tag zu Tag, das Trinkwasser wurde knapp, die Römer beteten zu ihren Göttern, doch nichts geschah. Schließlich betete Donatus als überzeugter Christ zu Gott, worauf es anfing zu regnen; die Germanen wurden durch Sturm und Gewitter davongejagt, die Römer kehrten siegreich heim. Donatus dankte Gott und versprach, in Zukunft nur Gott zu dienen. Als er wegen seines Gelübdes mit dem Kaiser in Streit geriet, ließ der ihn zum Tode verurteilen. Die Reliquien des Heiligen Donatus wurden 1652 von Rom nach Bad Münstereifel gebracht und seitdem wird er auch bei uns als Wetterpatron verehrt.
Ihm zu Ehren wird jedes Jahr zur Kirmes die Donatusprozession in Welschbillig gefeiert.

Die Kapelle in Möhn wird in einer Ablassurkunde von 1328 erstmals erwähnt. Von ihr steht heute nur mehr der frühgotische Turm (um 1220), der einer 1518 erbauten oder erweiterten, westwärts liegenden Kapelle als Chorturm diente. Am 20.8.1518 konsekrierte Weihbischof Johannes Enen aus Trier in Möhn einen Altar zu Ehren der schmerzhaften Mutter Gottes, der Hl. Anna, des Hl. Apostels Jakobus, aller Hl. Apostel und der Hll. Quirin, Sebastian, Luzia, Barbara und Katharina und verlieh gleichzeitig einen Ablass von 40 Tagen. Im Jahre 1569 werden in der der Hl. Luzia geweihten Kapelle 2 Altäre gezählt, die nach dem Inventar von 1684 der Hl. Luzia und den Hl. Siebenschläfern geweiht sind. Nach Plänen von Johannes Seitz aus Trier erstellte Maurermeister Michael Steur aus Echternach bis Michaelstag 1774 die noch heute stehende Kapelle schlüsselfertig.
Dieser Neubau ist geostet, d. h. er wurde an die östliche Turmseite angefügt. Die Turmöffnung nach dem Schiff der früheren Kapelle zeigt sich nach Westen hin als sorgfältig gemauerter Spitzbogen mit eingelegtem dicken Sandsteinwulst. Die Turmhalle, ehemals Ostchor der alten Kapelle, wird jetzt als Eingang genutzt. Der Hochaltar ist eine Arbeit des Malers und Bildhauers Theodor Weinart, Bitburg von 1786. Im Aufsatz steht eine Statue der Hl. Luzia, die 1770 angeschafft wurde.
Der linke Nebenaltar ist ein Sandsteinaltar, dessen alte Bemalung abgewaschen ist und stammt aus dem Jahre 1719. Er trägt eine Mutter Gottes mit Kind und im Aufsatz den Hl. Bernhard von Clairvaux. Für den früheren Siebenschläferkult in Möhn sind zwei Reliefs bedeutsam. Für das rechts in der Wand eingemauerte Steinrelief aus dem 16. Jahrhundert wird als Vorbild eine als Siebenschläferbild gedeutete römische Totenklage aus dem alten Tempelbezirk bei Möhn angenommen. Das Holzrelief des rechten Nebenaltares zeigt die Heiligen Siebenschläfer und war ursprünglich Teil eines kleinen Altares, der nach Trier kam. Es wurde 1777 durch den Schreiner Karl Kaspar Koch aus Prüm gefertigt. Die Kapelle wurde 1963 geschmackvoll durch den Zeller Kirchenmaler Niespar restauriert, so dass von den im 2. Weltkrieg erlittenen Kriegsschäden nichts mehr zu sehen war. Die zwei Glocken von 1774 und 1839 fielen dem ersten und die beiden von 1920 dem zweiten Weltkrieg zum Opfer. 1942 wurden zwei Stahlglocken angeschafft. Im Herbst 1979 wurden umfangreiche Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten abgeschlossen. 1998 wurden die Stahlglocken durch zwei neue Bronzeglocken ersetzt. Glockenweihe war am 25. Oktober 1998.

Literatur: Eduard Lichter, Welschbillig und Umgebung

 

Kirchenpatronin - Heilige Luzia

Gedenktag am 13. Dezember
Lucia wurde um 281 in Siracusa auf Sizilien geboren. Nach der Legende gelobte Lucia, Tochter einer vornehmen und reichen Familie, schon als Kind ihr ganzes Leben in den Dienst Gottes zu stellen, aber ihre Mutter Eutychia wollte sie verheiraten, ihr Vater Lucio war gestorben, als sie fünf Jahre alt war. Lucia zögerte die Verlobung hinaus. Als die Mutter erkrankte, unternahm Lucia mit ihr eine Wallfahrt nach Catania zum Grab der Agatha. Ein Gebet und eine Erscheinung heilten die Mutter, die ebenfalls Christin wurde. In einem Traum erschien Agatha der Lucia, verwies sie auf die Kraft ihres Glaubens und sagte ihr ein ähnliches Schicksal wie das eigene voraus. Zurückgekehrt, kündigte Lucia die abgesprochene Eheschließung. Mit ihrem Vermögen gründete sie eine Armen- und Krankenstation. Ihr Verlobter glaubte nicht an Christus uns rächte sich grausam an ihr. Er zeigte sie mit falschen Aussagen bei Präfekten an, der die Todesstrafte verhängte.
In früherer Zeit gab es eine besondere Verehrung der Heiligen Siebenschläfer.

1569 wird Olk als Filiale der Pfarrei Welschbillig urkundlich erwähnt. Die noch heute dem Hl. Clemens geweihte Kapelle samt ihrem 5,55 mal 9,40 m großem Kern aus romanischer Zeit ist eine der wenigen noch erhaltenen romanischen einschiffigen Kleinkirchen mit altem Seiteneingang, der ein Tympanon mit 50 cm Radius und Kerbschnittmuster hatte, sowie Balkendecke und Ostchorturm. Erbaut wurde die Kapelle um das Jahr 1200. Der Bau wurde 1789/90 verändert, erhielt einen Westeingang und 1803 eine Vorhalle. 1827 wurde der Turm neu aufgebaut. Der Steinaltar des Hl. Clemens von 1715 ist wie ein Holzaltar gearbeitet, mit Kompositkapitellen zur Seite der Nische für die neugefasste Steinfigur des Hl. Clemens und hat im Aufbau eine Steinfigur des Hl. Dionysius. Zu Ehren der Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege wurde 1952 in der Vorhalle ein Ehrenmal errichtet. Olk hatte 1834 noch eine Glocke von 1400; heute läutet hier eine Stahlglocke von 1942, zu welcher 1959 noch eine kleine Glocke gestiftet wurde.
Als man die Sakristei erweiterte und die Kapelle innen erneuerte, fand man beim Versetzen des Altars ins Chor ein Reliquiengrab mit dem Siegel des Weihbischofs Nikolaus Schienen (1519-1556). 1987 wurde die Kapelle neu gestrichen, es wurde ein Holzfußboden verlegt und eine Heizung eingebaut.
Literatur: Eduard Lichter, Welschbillig und Umgebung

Kirchenpatron - Heiliger Papst Clemens

Gedenktag am 23. November
Clemens war der zweite oder dritte Nachfolger des Heiligen Petrus als Gemeindeleiter der Christengemeinde in Rom und wird als heiliger Papst verehrt. Nach der Legende verbannte Kaiser Trajan ihn mit vielen anderen Christen zur Zwangsarbeit in die Marmorsteinbrüche von Chersones - heute Ruinen bei Sewastopol auf der Halbinsel Krim -, wo alle schwer an Wassermangel litten. Clemens vereinte sich mit allen Christen zum inständigen Gebet. Er sah im Traum ein Lamm, das mit dem rechten Fuß scharrte, dies war für ihn ein Hinweis, an dieser Stelle zu graben, wo er eine Quelle finden sollte. Zahlreiche Menschen ließen sich daraufhin taufen. Davon unterrichtet, ließ Trajan ihn mit einem Anker am Hals ins Meer stürzen und seine Mitchristen töten. So zeigen Bilder und Figuren den heiligen Clemens meist mit einem großen Anker. Manchmal sieht man die drei Symbole Anker, Kreuz und Herz und auch gemeinsam, dann stehen sie für Glaube, Hoffnung und Liebe.

1240 werden Stiftungen für ein Hospiz auf dem Helenenberg erwähnt. Von 1486 bis zur Säkularisation führten die Kreuzherren dort ein Hospital mit Kloster. Aus dieser Zeitspanne stammen der gotische Chor und die Bauten der Barockzeit. 1894 hatte das Bistum Trier die Gebäude auf dem Helenenberg, vom Stifterehepaar Puricelli geschenkt bekommen, wenig später wurde das Haus nach dem Stifter Eduard Puricelli in Eduardstift umbenannt und durch die gleichnamige Stiftung verwaltet. Seit 1925 leiten die Salesianer Don Boscos die Jugendhilfeeinrichtung. Die Sonntagsgottesdienste werden von Menschen aus der ganzen Region gerne besucht.
             https://www.helenenberg.de/

Gaider Kreuz in Welschbillig

Das Kreuz "auf Gaid" wurde laut Inschrift 1904 erbaut "zur Ehre Gottes, zum Preis der heiligen Herzen Jesu und Mariä, zum Lobe der Heiligen, zum Troste der Armen Seelen von den Eheleuten Nikolaus Ehrmeier und Katharina Trockenmüller der Pfarrkirche gestiftet".
1988 wurden Kreuzwegstationen aufgestellt an denen vorbei in der Fastenzeit und am Palmsonntagnachmittag die Kreuzwegandacht den Berg hinaufführt. Oben hat man eine wunderbare Aussicht auf den Ort bis weit über das Kylltal und den Meulenwald.  Auf dem Plato wird zum Fest Maria Aufnahme in den Himmel eine Messe mit Kräutersegnung gefeiert.
Die einzelnen Kreuzwegstationen sehen Sie auf der Seite der Heimatfreunde Welschbillig

Gangolfkapelle in Welschbillig

Die kleine Marienkapelle an der Helenenbergerstraße gelegen wurde 1908 erbaut. Sie wird im Ort Gangolfskapelle genannt. Im Innern steht eine große Figur der Schmerzhaften Muttergottes. Am 1. Mai wird nachmittags eine Maiandacht vor der Kapelle gefeiert und an Fronleichnam wird dort der 2. Segensaltar geschmückt.

Lourdesgrotte in Burgbering

In der Ruine eines der Ecktürme der historischen Burganlage in Welschbillig direkt hinter dem Pfarrhaus wurde eine kleine Lourdesgrotte eingerichtet mit den Figuren der Immaculata und der Hl. Bernadette Soubirous, die an die Marienerscheinung im Französischen Wallfahrtsort erinnern.

Marienkapelle zwischen Möhn und Träg

Die an der Straße von Möhn nach Träg gelegene Kapelle ist ein vielbesuchter Ort für stille Beter.
In der Kapelle steht eine Fatima Madonna.