Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

„Eine Kultur der Aufnahme und der Solidarität mit den Geflüchteten ist zu fördern. Gegen eine Haltung von Abschottung und Abschreckung ist einzustehen.“ HERAUS GERUFEN, 25
Überall  kommen  sie  vor,  sie  treffen uns  unvorbereitet,  machen  sprachlos  und  zuweilen  auch wütend.  Vorurteile  und  Stammtischparolen  sind  allgegenwärtig,  nicht  nur  an  Stammtischen, sondern  auch  in  der  Schule,  im  Verein,  im  Urlaub,  am  Arbeitsplatz  und  nicht  zuletzt  auf  der Straße. Menschen werden mit diskriminierenden Sprüchen beschimpft und mit platten Parolen
ausgegrenzt,  nur  weil  sie  aus  einem  anderen  Land  kommen  oder  anders  aussehen,  Andere erregen sich über „schmarotzende und kriminelle Ausländer“ und ein Bekannter beschwert sich über „Ausländer, die den Deutschen die Jobs wegnehmen“. Und wer hat noch nicht erlebt, dass es manchmal schwierig ist, solchen Parolen etwas entgegenzusetzen?
Das   Argumentationstraining   gegen   Stammtischparolen   will   dafür   sensibilisieren,   genauer hinzuhören, Dinge zu hinterfragen und einzuhaken, wenn pauschal abwertende Sätze fallen. Es will helfen, in solchen Situationen besser zu bestehen und dazu ermutigen, für Toleranz und eine demokratische und der Menschenwürde angemessene   Kultur   im   Umgang   miteinander einzutreten. Dazu liefert das Argumentationstraining Wissen für Kontra-Argumente, sinnvolle Verhaltensweisen  und  Gegenstrategien. Es zeigt  Möglichkeiten  auf,  wie  man  couragiert  auf menschenverachtende Parolen reagieren kann.
Termin: Samstag, 27.10.2018, 9.30-16.00 Uhr
Ort: Kath. Pfarrheim, Rodt
Anmeldung(bis 12.10.2018):  Dekanat  Schweich  Welschbillig,  Tel.  06502/93745-0,  Mail: dekanat.schweich-
welschbillig@bistum-trier.de

Mit Franz und Klara unterwegs

Mit Franz und Clara in die Zukunft
Geistliches Projekt der Pfarreiengemeinschaften im Dekanat Schweich-Welschbillig
— gemeinsamer Beitrag zur Synodenumsetzung im Bistum Trier —
Zeitraum: Oktober 2018 — Oktober 2019

Projektbeschreibung
Wir wollen im Projektzeitraum geistliche Impulse aus dem Leben der beiden Heiligen Franziskus und Klara gemeinsam erleben. Klara und Franz von Assisi wagten vor über 800 Jahren ihren ganz persönlichen Weg. Es war ein gewagtes Leben! In Einfachheit, mit großem Aufbruchsgeist und einem langem Atem der Liebe. Ihre gelebte Geschwisterlichkeit und ihre Art in Kirche und Gesellschaft hineinzuwirken fasziniert und inspiriert auch heute. Klara und Franz hatten dabei Weggefährtinnen und Weggefährten und waren es auch selber.

In diesem Projekt wollen wir wie Franz und Klara unseren Glauben teilen und uns beflügeln lassen vom Leben dieser beiden faszinierenden Menschen.
Menschen haben erfahren, dass Kirche eine lebendige Glaubensgemeinschaft sein kann.
Wesentliche Anliegen der Heiligen Franziskus und Klara konnten erlebt werden.
Auseinandersetzung mit der Theologie von Papst Franziskus hat stattgefunden.
Pfarrei der Zukunft ist mehr als Struktur und neue Kirchenbilder sind entstanden.

Abschlussveranstaltung: Oktober 2019 mit einer Fahrt nach Assisi
Zeitraum der Fahrt: 28.9. - 6.10.2019
Ablauf 3 Tage Pilgern auf dem Franziskusweg + 3 Tage Assisi oder 6 Tage Aufenthalt in Assisi
Gruppengröße mindest. 35 Personen maximal 50 Personen