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Pfarreiengemeinschaft Welschbillig

Wallfahrt 2019 nach Driesch und Cochem

Am Samstag, dem 7. September fand die Jahreswallfahrt 2019 nach Lutzerath/Driesch und Cochem statt. Im Bus stimmten wir uns mit einer Morgenandacht auf den gemeinsamen Tag ein. In der Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Mutter in Driesch feierten die 60 Teilnehmer eine festliche Pilgermesse an der auch viele Gläubige aus der Gemeinde teilnahmen. Eigens für diesen Anlass hatte sich eine Schola formiert, die mit vierstimmigen Gesängen den Gottesdienst verschönerte. Unser Organist Herr Klassen und Pastor Kaufmann ließen abwechselnd die schöne Barockorgel erklingen. Anschließend stärkten wir uns bei einem guten Mittagessen im Hotel Maas in Lutzerath. Nachmittags wurden wir freundlich vor der Pfarrkirche St. Martin in Cochem empfangen, wo uns eine geistliche Kirchenführung erwartete, die uns die neuen modernen Kirchenfenster und ihre biblischen Geschichten näherbrachte. Nach der Betrachtung des letzten Fensters mit der Darstellung des Wirkens des Heiligen Geistes in Kirche und Welt vor Augen stimmten wir spontan das Lied an „Komm Schöpfer Geist kehr bei uns ein“. Nach einer Kaffeepause machten wir uns wieder auf den Heimweg.
Kleine Geschichte zur Wallfahrtskirche Driesch
Die verehrte Figur der Schmerzhaften Muttergottes in einem Bildstock oder einer kleinen Kapelle steht am Beginn der Wallfahrt. Ähnlich wie in der Entstehungsgeschichte des Wallfahrtsortes Klausen ließ sich auch hier ein Einsiedler nieder, der mit der Unterstützung des Adels und der Ritterschaft die erste Kirche erbauen ließ. Der Südchor, gedacht als Gnadenkapelle, wurde im Jahre 1478 eingeweiht, während die Bauarbeiten an Schiff und Turm sich bis zum Jahre 1496 hinzogen. Schon bald kamen Pilger von nah und fern in großer Zahl zum Bild der Schmerzensmutter von Driesch, um hier Trost und Kraft zu suchen in schweren Zeiten. Es wurde eigens ein Priester für die Betreuung der Pilger und der Wallfahrtskirche angestellt. Durch die politische Umwälzung im Zuge der französischen Revolution und dem Verbot der Wallfahrten, brachen viele Traditionen ab. Heute führen nur noch die Bittprozessionen von Nachbarortet hier her. In neuer Zeit wurde die Wallfahrt durch eine Festwoche im Mai neubelebt. Die gotische Kirche besitzt neben dem sehenswerten Gewölbe mit zahlreichen Schusssteinen, dem barocken Bitterleidens Altar auch eine hervorragende Akustik.

Weitere Schritte in die Pfarrei der Zukunft

Da die Pfarreiengemeinschaften Trierweiler, Waldrach, Welschbillig und die Pfarrei Lampaden zukünftig mit dem Dekanat Trier eine neue Pfarrei bilden werden, sollen die Gremien der jetzigen Einheiten verstärkt mit einander vernetzt werden und zusammen arbeiten.

a) Mitarbeit im erweiterten Dekanatsrat Trier
Der bestehende Dekanatsrat Trier soll um je zwei Vertreter aus den Pfarreiengemeinschaften Trierweiler, Waldrach und Welschbillig und ein Vertreter aus der Pfarrei Lampaden erweitert werden und damit die gesamte Fläche der Pfarrei der Zukunft Trier vertreten. Klaus Christmann hatte sich bereits im Vorfeld zur Kandidatur bereit erklärt. Weiterhin war Marientraud Brill bereit, im Dekanatsrat mitzuarbeiten. Weitere Kandidaten standen nicht zur Verfügung.
Der Pfarreienrat wählte am 21. März Klaus Christmann und Marientraud Brill zu Vertretern unseres Pfarreienrates im Dekanatsrat Trier.

b) Mitarbeit in einer Steuerungsgruppe zur Umsetzung der Pfarrei der Zukunft
Die Steuerungsgruppe begleitet und steuert die Synodenumsetzung und konkretisiert diese auf die Pfarrei der Zukunft Trier (Sicherung der Orte von Kirche, Verwaltungsteams, Gemeindeteams…). Sie setzt sich zusammen aus 2 Priestern, 2 Pastoralreferent*innen, 2 Gemeindereferent*innen, 1 Diakon und 4 Ehrenamtliche. Kandidieren können alle pastoralen Mitarbeiter die derzeit auf dem Gebiet der Pfarrei der Zukunft Trier eingesetzt sind sowie Ehrenamtliche, die Mitglied im erweiterten Dekanatsrat oder deren Räten sind. Gewählt werden die Mitglieder der Steuerungsgruppe von allen pastoralen Mitarbeitern und den Mitgliedern des erweiterten Dekanatsrates Trier. Interessenten können kandidieren und vorgeschlagen werden.

Angebote im Dekanat Trier

EinBlicke: Aktuelle Fakten zur Pfarrei der Zukunft

Hier können Sie sich schlau machen über aktuelle Entwicklungen der Umsetzungsphase, finden Verlautbarungen und Veröffentlichungen und können nachlesen, was hinter neuen Bergiffen steht

https://www.bistum-trier.de/einblicke/

Liebe Schwestern und Brüder in der Pfarreiengemeinschaft!
Wie bei der Pressekonferenz am 10. Januar in Trier angekündigt wurde, wird der Plan der Umsetzung der Pfarreien der Zukunft jetzt geändert.
Zunächst wird es eine Schrittweise Umsetzung geben.  Zum 1. Januar 2020 werden 15 Pfarreien der Zukunft errichtet. Diese 15 Pfarreien bilden auch jeweils eine Kirchengemeinde.
Die weiteren Pfarreien werden in einer zweiten Phase bis spätestens 1.1.2022 errichtet.
April bis Mai wird ein 8 wöchiges Anhörungsverfahren für alle Pfarreien der Zukunft durchgeführt.

Die Pfarreien der Zukunft, die zu einem späteren Zeitpunkt errichtet werden (dazu gehören auch unsere Gemeinden), haben eine längere Phase des Übergangs, die es zu gestalten gilt.
Es ist aber nicht gesagt, dass wir jetzt zwei Jahre pausieren!

Mehr Infos finden sie hier >>> https://www.bistum-trier.de/einblicke/