Damit Sie unsere Internetseite optimal nutzen können, setzen wir nur technisch notwendige Cookies (kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner ablegt werden). Wir sammeln keine Daten zur statistischen Auswertung. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

provisorische Kapelle in der Pfarrkirche Ittel eingerichtet

Wenn man in der Geschichte der Pfarrkirche 250 Jahre zurückschaut, dann erfährt man, dass es immer wieder Zeiten gab, wo die Kirche in schlechtem Zustand war und dass es Zeiten gab, wo Generationen neu gebaut haben, Kriegsschäden ausbesserten oder in guten Jahren verschönerten und anbauten. Als viele Menschen zur Kirche kamen wurden die Gotteshäuser vergrößert. Heute bleiben allerorts die meisten Plätze leer und die Gottesdienstbesucher verlieren sich im Raum.
Die Visitationen von 1743 und 1776 bescheinigen den Kirchen einen sehr schlechten Zustand, demnach war die Pfarrkirche baufällig und sehr schlecht, die Kirche von Idesheim sogar noch mit Stroh gedeckt und ruinös. 1791 wurde die alte Pfarrkirche abgerissen und an gleicher Stelle ein Neubau errichtet. Kaum zwei Jahrzehnte später 1810 wurde der Chorraum zu einem dreiseitigen Chorabschluss umgebaut. 1927 wurde die Giebelfront mit der Empore angebaut und die Kirche dadurch um 1/4 verlängert.
Die Kriegsschäden sind zwar längst beseitigt, allerdings hat der "Zahn der Zeit" an der Statik des Gebäudes genagt und so machen sich nach 200 Jahren gravierende Schäden an der Bausubstanz bemerkbar. 2019 wurde das Kirchenschiff aus Sicherheitsgründen für Gottesdienste gesperrt. Bauliche Untersuchungen kommen zum Ergebnis, dass umfangreiche Maßnahmen notwendig werden, die die Gemeinde aber im Moment nicht finanzieren kann. Damit wir zukünftig wenigstens einen Teil der Kirche als Gottesdienstraum nutzen können, wurde im Januar 2021 im Eingangsbereich unter der Empore eine provisorische Kapelle eingerichtet.