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Segen über Welschbillig und die ganze Pfarreiengemeinschaft am Palmsonntag

Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.

Immer wieder neu werden wir gesegnet, damit durch uns Segen für die Welt, ja für alle Menschen ausgeht. Der Segen, den wir empfangen ist die Grundlage dafür, dass Menschen den Segen weitergeben und anderen Menschen zum Segen werden. Empfangen und Weitergeben. Besonders in dieser schwierigen Zeit suchen wir die Nähe Gottes im persönlichen Gebet und hoffen, das er uns begleitet und aus aller Not befreien wird.

Weiterhin an der Seite der Ratsuchenden

Lebensberatungsstellen im Bistum bauen Telefon- und Onlineberatung aus

Die Lebensberatungsstellen im Bistum Trier bieten Hilfe in Fragen der Erziehung sowie Ehe-, Familien- und Lebensberatung und unterliegen der Schweigepflicht. Die Teams stellen sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Bereichen Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Heilpädagogik, Psychologie und Pädagogik zusammen; Grundlage ist eine anerkannte Beratungs- bzw. Therapieausbildung.
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Klappern und Zarren an Karfreitag und Karsamstag

Klappern und Zarren an Karfreitag und Karsamstag in allen Orten der Pfarreiengemeinschaft Welschbillig zu gemeinsamen Zeiten
07.30 / 12.00 / 19.30 vom Fenster der Wohnung aus. Leider kann die alte Tradition in diesem Jahr nicht wie gewohnt durchgeführt werden.
Es wäre fahrlässig, Kinder und Jugendliche in der momentanen Situation als Gruppen zu formieren und durch die Straßen zu schicken. Zudem erlauben die Schutzrichtlinien dies nicht. Wir laden dazu ein, vom Balkon oder Fenster der Wohnung aus oder vor der Haustür zu den angegebenen Zeiten zu klappern und zu zarren, damit vermeiden wir vermehrten sozialen Kontakt, aber geben in diesem Jahr auch ein hörbares Zeichen der Verbundenheit in unseren Orten. Die Kirchenglocken schweigen an den beiden Tagen und läuten am Sonntag um 10.30 Uhr überall das Osterfest feierlich ein.
Herzliche Einladung Euer Pfarrer Kaufmann

Glocken laden zum Beten ein

In guter Tradition läuten die Glocken unserer Kirchen dreimal am Tag und laden morgens, mittags und abends zum Gebet ein. Besonders das Abendläuten nehmen jetzt viele zum Anlass, sich von zuhause in die Schar der Beter einzureihen. Sonderläuten aller Glocken: Sonntagabende 19.30 und Ostersonntag 10.30

Gottesdienstübertragungen im Fernseh und Internet

Sonntagsgottesdienst 09.30 im ZDF
Sonntagsgottesdienst 10.15 im dritten Programm SWR

Wochentags 08.00 und 18.00 + sonntags 10.00 und 18.00
aus dem Kölner Dom bei EWTN

Sonntagshochamt aus dem Trierer Dom Internetübertragung
https://www.bistum-trier.de/glaube-spiritualitaet/gottesdienst/medial-mitfeiern/

Anweisungen des Bistums Trier

AB SOFORT und OHNE AUSNAHME, zunächst mindestens bis zum 30. April 2020, gelten folgende DIENSTANWEISUNGEN für die territoriale und kategoriale Seelsorge im Bistum Trier

1. Alle gottesdienstlichen Zusammenkünfte (Eucharistiefeiern, Kasualien, Andachten usw.) unterbleiben, sowohl in geschlossenen (auch privaten) Räumen, als auch im Freien (Ausnahme vgl. Nr. 4). Dies betrifft auch die vor uns liegenden Kar- und Ostertage!

2. Erstkommunionen und Firmungen müssen zunächst bis Ende Mai abgesagt werden. Eine neue Terminfestlegung kann erst nach Beendigung der Krise (bei Firmungen in Absprache mit dem zuständigen Weihbischof) erfolgen.

3. Alle Kasualgottesdienste (Taufen, Trauungen, Sterbeämter) müssen verschoben werden. Eine neue Terminfestlegung kann erst nach Beendigung der Krise erfolgen.

4. Die Beisetzung auf dem Friedhof darf nur im allerengsten Familienkreis und entsprechend den örtlichen Vorgaben bzgl. der Nutzung der Leichenhallen stattfinden. Auf das Bereitstellen von Weihwasser und Erde am Grab ist zu verzichten.

5. Selbstverständlich feiern die Priester sonntags und werktags die Hl. Messe für die Gläubigen, weil in dieser Stunde der Not gerade die Feier der Eucharistie unser unvertretbarer Auftrag als Kirche ist, um die Not der Menschen vor Gott zu tragen und ihnen, wenn auch vorerst nur geistlich, nahe zu sein. Soweit möglich soll geprüft werden, ob sich kurzfristig ein Livestreaming dieser Gottesdienste ermöglichen lässt. Eine physische Präsenz von Gläubigen ist bei diesen Gottesdiensten ausdrücklich nicht gestattet.
Die Coronakrise ist ein „gerechter Grund“ zur Zelebration „ohne die Teilnahme wenigstens irgendeines Gläubigen“ gemäß can. 906 CIC. Gottesdienste in geschlossenen klösterlichen Gemeinschaften finden ohne Beteiligung von Gläubigen statt, die nicht Mitglieder der klösterlichen Gemeinschaft sind. Die Sonntagsmesse im Dom wird sonntags um 10 Uhr per livestream auf der Homepage des Bistums übertragen.

6. Die Gläubigen sind einzuladen, zu Hause Gottesdienste, die über die Medien verbreitet werden, mitzufeiern und in dieser Weise auch geistlich zu kommunizieren. Die Gläubigen sind von der Erfüllung der Sonntagspflicht befreit.

7. Die Kirchen sind offen zu halten als Orte des persönlichen Gebetes unter der Beachtung der notwendigen Hygienevorschriften.

8. Sämtliche Maßnahmen und Veranstaltungen unterbleiben. Dazu zählen insbesondere Einkehrtage, Exerzitien, gestaltete Kar- und Ostertage, Kommunionkinder- und Firmvorbereitungstreffen, Gremiensitzungen, Treffen von Gruppen und kirchlichen Vereinen, Chorproben, Wallfahrten, Freizeit- und kulturelle Maßnahmen, Schulungen, Veranstaltungen im Rahmen der Seniorenpastoral, Ausstellungen usw. Anfallende Stornokosten für einen kirchlichen Veranstalter werden vom Bistum übernommen.

9. Die Pfarrbüchereien, Pfarrheime und weitere kirchliche Orte der Begegnung sind geschlossen. Auch private Feiern an diesen Orten sind verboten.

10. Konferenzen von Hauptamtlichen mit physischer Präsenz unterbleiben, außer es besteht unaufschiebbarer dienstlicher Bedarf (z. B. Krisenstäbe) und andere Formen (Telefonkonferenzen) lassen sich nicht realisieren. Hierüber entscheidet der zuständige Vorgesetzte. Im Falle von dennoch nötigen Konferenzen mit physischer Präsenz muss eine Liste der Teilnehmenden geführt werden, damit evtl. Ansteckungswege nachverfolgt werden können.

11. Es ist möglichst zu vermeiden, dass ein vollständiges (Pastoral-)team zusammenkommt, da ansonsten im Falle der Infektion eines Mitarbeiters die Ansteckung und/oder Quarantäne des gesamten Teams droht. Die Mitglieder des Teams sollten nicht überschneidend miteinander in Kontakt (auch nicht privat) treten!

12. Sämtliche Dienstreisen unterbleiben, außer es besteht unaufschiebbarer dienstlicher Bedarf. Hierüber entscheidet der zuständige Vorgesetzte.

13. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sind zu verschieben.

14. Die Seelsorge ist weiter zu gewährleisten, dies unter Beachtung des angemessenen Eigenschutzes, der in besonderer Weise für ältere Seelsorgerinnen und Seelsorger und für solche mit Vorerkrankungen gilt, da sie zur Risikogruppe der Corona-Erkrankung gehören. Dies heißt insbesondere:

a. Persönliche Krankenbesuche müssen wegen der Gefahr einer Ansteckung der alten und kranken Menschen unterbleiben. Stattdessen halten die Seelsorgerinnen und Seelsorger telefonisch Kontakt.

b. Das Sakrament der Krankensalbung und der Wegzehrung wird den Schwerkranken und Sterbenden gespendet.

c. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind auf jeden Fall telefonisch, digital und soweit als möglich und sinnvoll auch persönlich für die Gläubigen erreichbar.

d. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger entwickeln für die verschiedenen Zielgruppen kreativ geistliche Angebote und veröffentlichen sie in geeigneter Form (Podcast, Homepage usw.). Angebote finden Sie unter: www.bistum-trier.de/glaube-spiritualitaet/gottesdienst/medial-mitfeiern/ (Linkadressen mit neuen Vorschlägen bitte schicken an: internet-redaktion@bistum-trier.de).

e. Auch wenn es vorerst keine Gremiensitzungen geben kann, sind die Seelsorgerinnen und Seelsorger zusammen mit den gewählten Mandatsträgerinnen und –trägern doch aufgerufen, auf andere Weise auch im diakonischen Bereich zu überlegen, wo gerade jetzt tatkräftige Hilfe nötig und möglich ist (z. B. Nachbarschaftshilfe, Telefonkontakt zu Alleinstehenden und Personen in Quarantäne, Kinderbetreuung usw.). Vernetzungen mit anderen Akteuren, insbesondere mit den Kommunen, sind empfehlenswert.

f. In den Pfarrbüros ist die Erreichbarkeit sicherzustellen, der Publikumsverkehr ist einzustellen.

!!! Bitte verzichten Sie auf einen persönlichen Besuch im Büro und kontaktieren Sie uns telefonisch oder per Mail !!!

Kath. Pfarramt
Petersplatz 1    54298 Welschbillig     Tel. 06506/219

Pfarrer Kaufmann
Tel. 0651/9812 9601           pfarrerkaufmann@web.de