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Pfarreiengemeinschaft Welschbillig

Gedenktag der Sieben Schmerzen Mariens

Gedenktag der Sieben Schmerzen Mariens
am 15. September
Die Darstellung der Gottesmutter Maria mit ihrem toten Sohn auf dem Schoß nach der Kreuzabnahme ist kein alltägliches Bild. Diese Darstellung der Mater Dolorosa auch Pietà genannt verbreitete sich im ausgehenden Mittelalter und besonders in der Barockzeit und zog in die kleinesten Kapellen ein. In Wallfahrtsorten wie Klausen, Maria Martental oder Bornhofen wurden Sie für die Menschen zum hochverehrten Gnadenbild. Die Pietà Michelangelos im Petersdom ist heute ein weltweit bekanntes Fotomotiv. Zahleiche Kompositionen über das Lied "Stabat Mater" besingen das Erleben der Schmerzensmutter. Auch in der Literatur wurden Zeugnisse der Volksfrömmigkeit aufgenommen. So zitiert beispielsweise Johann Wolfgang von Goethe in seinem Faust ein Gebet zur schmerzhaften Mutter: Ach neige du Schmerzensreiche dein Antlitz meiner Not". Auch in den Kirchen und Kapellen unserer Pfarreiengemeinschaft finden sich zahlreiche Darstellungen.
Die Frömmigkeitsgeschichte nennt sieben Schmerzen Mariens darunter werden folgende biblische Ereignisse aufgezählt:

  • Darstellung Jesu im Tempel mit Weissagung Simeons (Lk 2,34–35)
  • Flucht nach Ägypten vor dem Kindermörder Herodes (Mt 2,13–15)
  • Verlust des zwölfjährigen Jesus im Tempel (Lk 2,43–45)
  • Jesus begegnet seiner Mutter auf dem Kreuzweg
  • Kreuzigung und Sterben Christi (Joh 19,17–39)
  • Kreuzabnahme und Übergabe des Leichnams an Maria (Mt 27,57–59)
  • Grablegung Christi (Joh 19,40–42) Verlust und Trauer um einen geliebten Menschen

Besonders in notvollen Zeiten angesichts von Pest und zerstörerischen Kriegen fanden Menschen im Bild der schmerzhaften Mutter ein Gegenüber, ein Bild des Trostes und der Solidarität. Sie fühlen sich Maria nahe, die um das Wohl ihres Sohnes gebangt hat und seinen Kreuzweg miterlebt hat. Zugleich schenkt Maria durch ihren Glauben an die Auferstehung Hoffnung auf Erlösung.

Weitere Schritte in die Pfarrei der Zukunft

Da die Pfarreiengemeinschaften Trierweiler, Waldrach, Welschbillig und die Pfarrei Lampaden zukünftig mit dem Dekanat Trier eine neue Pfarrei bilden werden, sollen die Gremien der jetzigen Einheiten verstärkt mit einander vernetzt werden und zusammen arbeiten.

a) Mitarbeit im erweiterten Dekanatsrat Trier
Der bestehende Dekanatsrat Trier soll um je zwei Vertreter aus den Pfarreiengemeinschaften Trierweiler, Waldrach und Welschbillig und ein Vertreter aus der Pfarrei Lampaden erweitert werden und damit die gesamte Fläche der Pfarrei der Zukunft Trier vertreten. Klaus Christmann hatte sich bereits im Vorfeld zur Kandidatur bereit erklärt. Weiterhin war Marientraud Brill bereit, im Dekanatsrat mitzuarbeiten. Weitere Kandidaten standen nicht zur Verfügung.
Der Pfarreienrat wählte am 21. März Klaus Christmann und Marientraud Brill zu Vertretern unseres Pfarreienrates im Dekanatsrat Trier.

b) Mitarbeit in einer Steuerungsgruppe zur Umsetzung der Pfarrei der Zukunft
Die Steuerungsgruppe begleitet und steuert die Synodenumsetzung und konkretisiert diese auf die Pfarrei der Zukunft Trier (Sicherung der Orte von Kirche, Verwaltungsteams, Gemeindeteams…). Sie setzt sich zusammen aus 2 Priestern, 2 Pastoralreferent*innen, 2 Gemeindereferent*innen, 1 Diakon und 4 Ehrenamtliche. Kandidieren können alle pastoralen Mitarbeiter die derzeit auf dem Gebiet der Pfarrei der Zukunft Trier eingesetzt sind sowie Ehrenamtliche, die Mitglied im erweiterten Dekanatsrat oder deren Räten sind. Gewählt werden die Mitglieder der Steuerungsgruppe von allen pastoralen Mitarbeitern und den Mitgliedern des erweiterten Dekanatsrates Trier. Interessenten können kandidieren und vorgeschlagen werden.

Angebote im Dekanat Trier

EinBlicke: Aktuelle Fakten zur Pfarrei der Zukunft

Hier können Sie sich schlau machen über aktuelle Entwicklungen der Umsetzungsphase, finden Verlautbarungen und Veröffentlichungen und können nachlesen, was hinter neuen Bergiffen steht

https://www.bistum-trier.de/einblicke/

Liebe Schwestern und Brüder in der Pfarreiengemeinschaft!
Wie bei der Pressekonferenz am 10. Januar in Trier angekündigt wurde, wird der Plan der Umsetzung der Pfarreien der Zukunft jetzt geändert.
Zunächst wird es eine Schrittweise Umsetzung geben.  Zum 1. Januar 2020 werden 15 Pfarreien der Zukunft errichtet. Diese 15 Pfarreien bilden auch jeweils eine Kirchengemeinde.
Die weiteren Pfarreien werden in einer zweiten Phase bis spätestens 1.1.2022 errichtet.
April bis Mai wird ein 8 wöchiges Anhörungsverfahren für alle Pfarreien der Zukunft durchgeführt.

Die Pfarreien der Zukunft, die zu einem späteren Zeitpunkt errichtet werden (dazu gehören auch unsere Gemeinden), haben eine längere Phase des Übergangs, die es zu gestalten gilt.
Es ist aber nicht gesagt, dass wir jetzt zwei Jahre pausieren!

Mehr Infos finden sie hier >>> https://www.bistum-trier.de/einblicke/